Die Glasfaserleitung wird gefördert bis ins Gebäude verlegt (FTTH).
D.h. der Hauseigentümer hat hierfür keinerlei Kosten zu tragen, unabhängig davon, ob er einen Vertrag mit unserem Betreiber abschließt oder nicht.

Damit wir unsere Leitung auf Ihr Grundstück legen dürfen, haben wir den betroffenen Bürgern im Herbst 2019 einen Gebäude- und Grundstücksnutzungsvertrag zukommen lassen, der ausgefüllt und unterzeichnet an uns zurückgeschickt werden sollte. Ohne diese Einwilligung werden wir keine Leitung auf das Grundstück legen. Sollten Sie bislang noch keinen abgegeben haben, wenden Sie sich bitte an uns. In Ortschaften, wo der Tiefbau noch nicht abgeschlossen ist, können Sie den Vertrag eventuell noch nachreichen.

Ist dies passiert, verlegen wir zunächst ein Leerrohr mit einem Durchmesser von 1cm von der Straße in Ihren Hausanschlussraum. Dazu treten wir bzw. die beauftrage Baufirma Lemka Bau GmbH vor Beginn der Bauarbeiten mit Ihnen in Kontakt und legen die Leitungstrasse durch Ihr Grundstück gemeinsam fest und führen eine Beweissicherung durch. Dabei wird auch festgelegt, ob die Verlegung im offenen Graben oder z.B. mit einer Erdrakete durchgeführt werden kann.

Sind alle Leitungen und Hausanschlüsse in einem Bauabschnitt verlegt, werden die Glasfaserleitungen mit Druckluft in die verlegten Leerrohre eingeblasen. In jeder Ortschaft werden ein oder mehrere Kabelverzweigerkästen (KVZ) aufgestellt, von wo die Haushalte angefahren werden. Die eingeführte Glasfaser wird in Ihrem Hausanschlussraum in ein Kästchen eingeführt, den APL (Abschlusspunkt Linientechnik). Der APL besitzt Abmessungen von etwa 30cm x 20cm x 10cm und benötigt einen Stromanschluss.


Sollten Sie kein schnelles Internet buchen, verbleibt die Glasfaser in diesem Kästchen. Schließen Sie einen Vertrag mit unserem Betreiber, wird vom APL über einen Konverter der Router angefahren.